Jahr: 2019

Drei Fragen an Lucinde Hutzenlaub

»Ich glaube, ich trage das Reisen genetisch bedingt immer schon in mir.« Lucinde Hutzenlaub wurde in Stuttgart geboren, wo sie nach mehreren Auslandsaufenthalten nun wieder lebt. Sie wäre am liebsten immer auf Reisen, die Familie ist ihr Anker. Lucinde ist verheiratet, hat drei Töchter und einen Sohn. Sie arbeitet als Kolumnistin und Autorin und liebt Waldspaziergänge, Reisen, Schokolade und ihre Katzen.

Die lange Reise der Artemis

Ich liebe das Weltall. Schon immer konnte ich stundenlang in den Nachthimmel schauen, und die Sterne betrachten. Ich habe tonnenweise Bücher über fremde Galaxien und unendliche Weiten gelesen. Zum Jahreswechsel 2018/2019 ist dann etwas Sonderbares passiert … Lasst uns zu den Sternen reisen! Ich hatte plötzlich eine Geschichte im Kopf. Eine Geschichte, in der die Hauptfigur die Erde verlassen muss. Dabei liebt sie die Erde, ihren Heimatplaneten, auch wenn der im Jahr 2123 nicht mehr so aussieht, wie wir ihn heute kennen. Aber sie muss aufbrechen, ihr kleiner Bruder schwebt in Lebensgefahr. Sie muss ihn retten und sich so in fremde Welten und unermessliche Gefahren begeben. Alles ist neu, beängstigend und Milla, meine Figur, ist furchtbar einsam. Doch genau dann, wenn sie in größter Not ist, fliehen muss und erbarmungslos gejagt wird, trifft sie auf zwei Wesen, die ihr zu Seite stehen. Und diese beiden, der RIX und Nukati, waren für mich die größte Überraschung, seitdem ich Bücher schreibe. Mehr dazu demnächst. Vielleicht ist dieses Buch für mich deshalb so aufregend, weil ich mit meinen …

Was wäre, wenn …

  Immer rennen, immer alles gleichzeitig mache, Multi-Tasking auf allen Ebenen. Burn-out ist mittlerweile eine häufige Diagnose, die Menschen in allen Lebensbereichen trifft. Vollzeit-Mütter, GärtnerInnen, PraktikantInnen, JuristInnen, ErzieherInnen. Ich bin in Multi-Tasking furchtbar schlecht, auch wenn ich das lange nicht zugeben mochte. Aber wenn ich versuche, mehr als drei Bälle in der Luft zu halten, fällt mir mindestens einer vor die Füße. Meistens zwei oder gleich alle drei. Hannah, meiner Hauptfigur in „MEER IN SICHT“, geht es ebenso. Sie kann nicht mehr und flieht aus ihrem hektischen Leben ans Meer. Dort ist allerdings auch nicht alles goldig und schön, aber sie hat die Chance, ihr Leben noch einmal ganz neu zu entdecken. Die Kurzgeschichte ist schon einmal erschienen, damals unter meinem Pseudonym Kristina Steffan. Jetzt gibt es sie als Neuauflage, komplett überarbeitet und mit neuem Cover.   Was wäre, wenn du ein ganzes Jahr Auszeit am Meer hättest?    Hannah hat genug. Von Hamburg, von endlosen Überstunden, von Karriere und Kollegen. Was sie braucht, ist eine Auszeit. Am Meer. Endlich will sie Yoga machen und …