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Was wäre, wenn …

 

Immer rennen, immer alles gleichzeitig mache, Multi-Tasking auf allen Ebenen. Burn-out ist mittlerweile eine häufige Diagnose, die Menschen in allen Lebensbereichen trifft. Vollzeit-Mütter, GärtnerInnen, PraktikantInnen, JuristInnen, ErzieherInnen.

Ich bin in Multi-Tasking furchtbar schlecht, auch wenn ich das lange nicht zugeben mochte. Aber wenn ich versuche, mehr als drei Bälle in der Luft zu halten, fällt mir mindestens einer vor die Füße. Meistens zwei oder gleich alle drei.

Hannah, meiner Hauptfigur in „MEER IN SICHT“, geht es ebenso. Sie kann nicht mehr und flieht aus ihrem hektischen Leben ans Meer. Dort ist allerdings auch nicht alles goldig und schön, aber sie hat die Chance, ihr Leben noch einmal ganz neu zu entdecken.

Die Kurzgeschichte ist schon einmal erschienen, damals unter meinem Pseudonym Kristina Steffan. Jetzt gibt es sie als Neuauflage, komplett überarbeitet und mit neuem Cover.

 

Was wäre, wenn du ein ganzes Jahr Auszeit am Meer hättest? 

 

Hannah hat genug. Von Hamburg, von endlosen Überstunden, von Karriere und Kollegen. Was sie braucht, ist eine Auszeit. Am Meer. Endlich will sie Yoga machen und Pullover stricken. Doch von Erholung keine Spur: Ihr neues Zuhause entpuppt sich als zugige Kate ohne warmes Wasser, der Frühling macht nicht, was er soll, und der schroffe Eigenbrötler nebenan lässt sie eiskalt abblitzen. Hannahs Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Bis sie unverhofft Gesellschaft bekommt …

Diese Erzählung erscheint exklusiv als E-Book!

 

 

 

E-Book für den Tolino / E-Book für den Kindle

Drei Fragen an bibo Loebnau

Gut in Schuss, mit leichten Macken

© Susi Knoll Fotos

Die Schriftstellerin bibo Loebnau ist gelernte Journalistin, verheiratet und lebt abwechselnd in Berlin und in einem kleinen Haus am See in der Mark Brandenburg. Dort, mit Blick in die Natur, entstehen die meisten ihrer Bücher. Vor ihrer schriftstellerischen Karriere arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und betreute als PR-Redakteurin die TV-Shows von Hape Kerkeling, Anke Engelke, Kai Pflaume, Christoph Maria Herbst, Harald Schmidt, Thomas Gottschalk u.v.a.
bibo Loebnau engagiert sich seit 2014 bei DELIA, der Autorenvereinigung zur Förderung des deutschsprachigen Liebesromans, und arbeitete bis 2019 vier Jahre lang ehrenamtlich als Pressesprecherin für DELIA.

Während ihr Roman Gut in Schuss, mit leichten Macken dieser Tage in die Buchläden kommt, arbeitet bibo Loebnau bereits an einem neuen Projekt.

»Mein aktuelles Buchprojekt ist etwas völlig anderes, als die Romane, die ich sonst schreibe. Für den Duden-Verlag recherchiere und schreibe ich gerade an einem sehr amüsanten Buch, in dem es um die unterschiedlichen Dialekte im gesamten deutschsprachigen Raum geht – von der Küste im Norden bis in die Schweizer Alpen. Zu den Dialektwörtern erzähle ich jeweils eine passende Geschichte. Eine völlig andere Art zu schreiben, bei der weniger meine Fantasie, als vielmehr meine Fähigkeiten als Journalistin und Germanistin gefragt sind. „Der Klang der Heimat“ soll im kommenden Frühjahr erscheinen.«

Drei Fragen

Was bedeuten dir das Schreiben und die Literatur?

Seit ich als Kind lesen gelernt habe, eröffneten sich mir fremde Welten, in die ich immer wieder gespannt, mit klopfendem Herzen oder wohligen Gefühlen abtauchen konnte. Daran hat sich im Laufe meines Lebens praktisch nichts geändert. Ich lese noch heute jeden Tag und kann ohne ein Buch nicht einschlafen. Was für ein Geschenk war es, als ich entdeckte, dass ich noch tiefer in die Buchwelten eindringen konnte, wenn ich sie selbst erfand. Nachdem ich als Journalistin jahrelang nur kurze, die Realität wiedergebende Texte geschrieben hatte, war es eine große Freude, als ich anfing, meinen ersten Roman zu schreiben, meine eigenen Welten zu erschaffen und meine Figuren darin zum Leben zu erwecken. Sobald die „Droge“ Schreiben mich gepackt hatte, konnte ich nicht mehr ohne sie leben. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mir neue Geschichten auszudenken und Bücher zu schreiben. Das wird nur noch dadurch getoppt, wenn man ein positives Feedback ebenso begeisterter LeserInnen bekommt.

Wie lautet dein wichtigster Tipp für angehende AutorInnen?

Nicht aufgeben, wenn es nicht auf Anhieb klappt! Die meisten Autoren haben die Erfahrung gemacht, dass man sehr viel Durchhaltevermögen und Geduld braucht, wenn aus der ersten Idee irgendwann tatsächlich ein richtiges Buch werden soll. Man muss bereit sein, Rückschläge einzustecken, selbstkritisch mit seinen Fähigkeiten sein und bereit, immer weiter zu lernen. Aber das Wichtigste ist, dass man es genießt zu schreiben. Für sich selbst. Wenn man dann irgendwann das Glück hat, dass auch andere dein Werk mögen, ist das ein besonderes Geschenk.

Was hat dich zu Gut in Schuss, mit leichten Macken inspiriert?

Wie bei fast allen meinen Büchern: das wahre Leben. Die Erkenntnis, dass heutzutage die wenigsten Lebenswege gradlinig verlaufen. Brüche, wie eine Trennung nach 20 Jahren Ehe, sind hart und schmerzhaft. Noch dazu mit Mitte vierzig, wie bei meiner Heldin Mia, die aus einem scheinbar unbeschwerten Luxusleben in Berlin-Dahlem hart auf dem Boden der Realität aufschlägt und feststellen muss, dass ihre bisherigen Bekannten keine wahren Freunde waren. Und dass sie sich mit grünen Smoothies, Jogging und teuren Shopping-Touren im permanenten Selbstoptimierungsstress befand. Dank neuer Freunde, einem neuen Umfeld in Kreuzberg und einem neuen Job, reift in ihr die Erkenntnis, dass Reichtum und Perfektion längst nicht so erstrebenswert sind, wie sie dachte, und auch andere Lebensentwürfe überaus reizvoll und spannend sein können. Und wenn dann noch ein interessanter Mann wie Tom auftaucht, wird es richtig aufregend …

Cover

Perfekt war gestern …

Mia hat das perfekte Haus in Berlin Dahlem, den perfekten Mann und überhaupt das perfekte Leben. Bis sie eines Tages ihren Göttergatten beim Fremdgehen erwischt. Plötzlich findet sie sich in einer WG mit dem exzentrischen Künstler Fritz und seinen zwei Katzen wieder. Mia verabschiedet sich ein für alle Mal von den allmorgendlichen Smoothies und dem strengen Sportprogramm. Denn sie erkennt: Glücklich sein geht anders …

 

bibo Loebnau veröffentlichte 2009 ihren Roman „Zoe“ (Eichborn Verlag), 2010 ihre Erzählung „Tief-Blau“ (Wurdack Verlag, in der Anthologie „Hinterland“), und ihr Roman „Schorsch Clooney, die Landluft und ich“ erschien 2014 erstmals als eBook (books2read) und 2017 auch als Taschenbuch. 2016 erschien ihr neuer Roman „Sonne, Meer und Wolkenbruch“, 2017 die ungekürzte Neuauflage von „Zoe“ (BoD) mit neuem Untertitel – „Damals ist noch lang nicht heute“ – und neuem Cover.

Buchpräsentation: Lesung und launige Plaudereien mit bibo Loebnau

19:30 Uhr | Berlin | Lesungen
Gut in Schuss, mit leichten Macken

Veranstaltungsort

Rheinstraße 65
12159  Berlin

Weitere Termine folgen …

Du erreichst die Autorin über ihre Website sowie bei Facebook und Instagram (autorinbiboloebnau)